Lotus Symphony 3.0 im Betatest

IBM hat eine Betaversion von Lotus Symphony 3.0 veröffentlicht. Lotus Symphony ist eine kostenlose Office-Software, die auf OpenOffice basiert. Von OpenOffice unterscheidet sich Lotus Symphony durch eine eigenständige Benutzeroberfläche mit Tabs. Alle geöffneten Dokumente, egal ob aus Textverarbeitung, Tabellenkalkulation oder Präsentationsprogramm, können über die Tab-Leiste aufgerufen werden. Außerdem lassen sich Dateien, die mit der Lotus SmartSuite erstellt wurden, mit Lotus Symphony öffnen. Wichtigste Neuerung in Lotus Symphony 3.0 ist die Umstellung auf die Codebasis von OpenOffice 3.x.

Dadurch halten Funktionen wie Unterstützung für Visual-Basic-Makros, Einbetten von Audio- und Videodateien, Erzeugung von Visitenkarten und Etiketten und Unterstützung für den Dateiformatstandard ODF 1.2 Einzug in Lotus Symphony. Ebenfalls neu in Lotus Symphony 3.0 sind eine verbesserte Benutzeroberfläche, größere Arbeitsblätter in der Tabellenkalkulation, verbesserter PDF-Export, verbesserte Grafikdarstellung durch Anti-Aliasing, beschleunigte Formelberechnung, zusätzliche Animationseffekte für Präsentationen und zusätzliche Charttypen.

Das auf Intel-Macs ab Mac OS X 10.5.7 lauffähige Lotus Symphony 3.0 besteht aus Textverarbeitung (Lotus Symphony Documents), Tabellenkalkulation (Lotus Symphony Spreadsheets) und Präsentationsprogramm (Lotus Symphony Presentations).

Für den Download von Lotus Symphony 3.0 ist eine Registrierung bei IBM erforderlich. Die Betaversion liegt auf Englisch vor.