Coriolis Systems hat iDefrag heute in der Version 2.0 vorgestellt. Mit dem auf PowerPC- und Intel-Macs ab Mac OS X 10.4.11 lauffähigen iDefrag lassen sich Festplatten defragmentieren. Die Fragmentierung einer Festplatte nimmt zu, je länger das Laufwerk genutzt wird. Besonders bei starker Fragmentierung kann sich eine Defragmentierung lohnen, da diese für eine höhere Schreib- und Lesegeschwindigkeit sorgt. Mac OS X ist zwar serienmäßig mit einer Defragmentierungsfunktion ausgerüstet, diese greift allerdings nur bei Dateien, die kleiner als 20 MB sind und mindestens aus acht Fragmenten bestehen. iDefrag erlaubt dagegen die vollständige Defragmentierung einer Festplatte.
Wichtigste Neuerung in iDefrag 2.0: Das Startlaufwerk lässt sich nun auch ohne Verwendung eines anderen Bootvolumes defragmentieren. Dazu bootet iDefrag 2.0 den Mac in einen Spezialmodus und führt darin die Defragmentierung des Startlaufwerks aus. iDefrag 2.0 bietet außerdem verbesserte Performance, eine überarbeitete Benutzeroberfläche und führt Unterstützung für den 64-Bit-Betrieb ein. Auch lassen sich nun einzelne Dateien defragmentieren.
iDefrag 2.0 kostet 29,95 Dollar. Das Upgrade von iDefrag 1.x schlägt mit 14,95 Dollar zu Buche. Eine Demoversion steht zum Download (13,4 MB, englisch, Universal Binary) bereit.
Vor der Defragmentierung eines Laufwerks empfiehlt sich grundsätzlich eine vollständige Datensicherung.
| Kommentieren? |
| Diesen Artikel verlinken bei: |
Kommentare
Eine zusätzliche Defragmentierung ist unnötig
Eine Defragmentierung, über diejenige hinaus die bei Mac OS X eingebaut ist, ist meiner Erfahrung nach unnötig.
Sehe ich anders
Schon mal die Fragmentierung einer 2 Jahre im Betrieb befindlichen Platte angeschaut? Die Defragmentierungsroutine von Mac OS X taugt nicht viel.
Eine Defragmentierung kann schon sinnvoll sein, etwa bei Konfigs mit vielen großen Festplatten.
Vielleicht baut Apple eines Tages eine Defragroutine in das Festplattendienstprogramm ein. So schwer ist das nicht.
Und in der Praxis?
Und wie viel bringt die Defragmentierung tatsächlich? Gibt es da Messwerte? Ich erwarte da keinen messbaren Vorteil!
Aber jeder soll es natürlich so machen wie er will. ;-)