VirtualBox 3.2 unterstützt Mac OS X-Gastsysteme

Oracle hat heute eine Betaversion (69,8 MB, mehrsprachig) von VirtualBox 3.2 veröffentlicht. Zu den Neuerungen gehören experimentelle Unterstützung für Mac OS X-Gastsysteme auf Apple-Hardware, Leistungs- und Stabilitätsverbesserungen, Unterstützung für OpenGL 2.1, Nutzung von bis zu acht Monitoren mit einem Gastsystem, Löschen von Snapshots im laufenden Betrieb, erweiterte Unterstützung für das OVF-Format und ein neu geschriebener CoreAudio-Treiber für verbesserte Audio-Unterstützung. Außerdem kann nun die RAM-Verteilung im laufenden Betrieb dynamisch an die Erfordernisse der Gastsysteme angepasst werden.

VirtualBox 3.2 ist für den Privatgebrauch kostenlos und läuft auf Intel-Macs ab Mac OS X 10.4. VirtualBox ermöglicht die gleichzeitige Nutzung von Mac OS X und anderen x86-basierten Betriebssystemen (Windows, Linux, Solaris...) auf Intel-Macs.

Die Software bietet einen "Seamless"-Modus, der den Desktop des Gastsystems (Windows, Linux oder Solaris) verschwinden lässt und dieses nahtlos in Mac OS X einfügt. Zu den weiteren Features zählen Unterstützung für USB-Geräte, beschleunigte 2D- und 3D-Grafik, 64-Bit- und SMP-Unterstützung, das Anlegen von Snapshots sowie gemeinsam genutzte Ordner und Zwischenablagen.

VirtualBox ist auch für Windows, Linux und Solaris erhältlich.

Kommentare

hmm

Gastsystem Mac OS X oder meint man eher Mac OS X Server ?