Der iPad-Verkaufsstart in Deutschland, der Schweiz und sieben weiteren Ländern hat zu einem großen Andrang bei den Händlern geführt. Vor Apple-eigenen Ladengeschäften bildeten sich am Freitagmorgen lange Warteschlangen.
Hunderte Menschen warteten vor den Apple-Stores in Frankfurt am Main, Hamburg, München und Zürich auf Einlass, um ein iPad erstehen zu können. Einigen Kunden hatten sich bereits mehrere Stunden vor der Ladenöffnung angestellt. Andrang gab es aber auch bei Gravis Berlin – dort bildete sich nach Unternehmensangaben eine Warteschlange von mehr als 250 Menschen.
iPad-Verkaufsstart: Großer Andrang vor dem Apple-Store in München...
...und vor dem Apple-Store in Frankfurt am Main
Das iPad ist bei zahlreichen Händlern bereits ausverkauft. Wie aus Händlerkreisen zu hören ist, wird aber kontinuierlich mit Nachlieferungen von Apple gerechnet.
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Kommentare
Widerlich
Jubel, Klatschen, Grölen - nicht etwa bei einer Hochzeit, bei der zwei sich liebende Menschen das Ja-Wort geben, sondern vor einem Konsumtempel, der ein neues Spielzeug einführt. Wie krank ist diese Gesellschaft?
Ich finde sowas lächerlich, peinlich, widerlich, abstoßend.
Widerlich?
Bei allem Verständnis. Was ist daran "widerlich"? Mich wundert bei Deiner Konsumfeindlichkeit, dass Du Dich über Mac/Apple-Producte als Gipfel des Schönen und Nützlichen aber sicher nicht Lebensnotwendigen hier auf MacGadget überhaupt informiert hältst!?!?
Sehnsucht nach einfach zu benutzenden Geräten
Merkwürdig finde ich das auch. Aber krank? So weit würde ich nicht gehen. Es zeigt aber, wie sehr sich die Menschen nach Geräten sehnen die einfach zu benutzen sind. Würde ein anderer Hersteller es auch so machen wie Apple, wären dort solche Jubelausbrüche auch sicher.
Das gleiche bei Pop-Stars, Models, Fußball-Stars etc.
Überraschen tut das nicht wirklich. Gibt ja heute einen Hype um ziemlich viel. So ist eben die Gesellschaft heutzutage!
Muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er jubelnd vor einem Apple Shop stehen will. Für mich scheidet so etwas aus.
Überraschend
Überraschend und bewundernswert finde ich diese Fangemeinde.
Jubel, Trubel, Gegröhle, Fanrufe, Ausgeflippe und trotzdem läuft alles gemütlich und kultiviert ab!
Keine Schlägereien, kein Tumult, kein Drängeln.
Jeder freut sich mit dem anderen, der ein iPad ergattert hat, auch wenn dieser vor ihm dran war, und wartet geduldig, bis er an die Reihe kommt.
Hut ab!
Das nenne ich eine geniale Anhängerschaft!
Toll!
Weiter so!
widerlich finde ich
eindeutig zu negativ bewertet. ich finde es in gewisser weise erschreckend, befremdlich, wie auch immer. aber es als widerlich zu bezeichnen finde ich hat etwas dem menschen gegenüber abwertendes.
ich glaube aber auch, davon abgesehen, das es weniger mit der sehnsucht nach einfachen geräten zutun hat ( was hat das star gehabe, der fan-cult bei sport etc. mit einfach zutun? ), vielmehr sehe ich darin den zustand tiefer sinn-entleerung, welcher einfach nach einer füllung schreit, mag sie noch so befremdlich erscheinen. es scheint eine fast sagenhafte gier nach unterhaltung und neuem zu geben. und es geht soweit, das die menschen sich mittlerweile äußerst fragwürdige regeln der medienkonzerne diktieren lassen, völlig kritik -und distanzlos wird
von der mehrheit der leute alles geschluckt und assimiliert.....ich sehe die gesellschaft eher am beginn einer unglaublichen dekadenz, so leer
und verunsichert gleichzeitg. selbst ehemals kritische zeitschriften sind derart von hohlen phrasen und pseudokritischen artikeln gefüllt.....es könnte einem schon manchmal eine gänsehaut über den rücken laufen.
selbst die politiker reden völlig ungehemmt vom " konsumenten" und feuern die menschen an, damit die heilige kuh wirtschaft ( neue religion), bloss so weiter läuft: kauft kauft, auch wenn ihr längst alles habt, kauft damit es immer so weiter geht.....was für eine unglaubliche dummheit! nahja, und ich denke mal, das steve sich ganz ordentlich verkauft hat mit seiner utopie und nicht merkt, das er längst auf der " anderen seite" mitspielt.....
Für mich nicht
Wenn ich die Asche gerade übrig gehabt hätte, hätte ich mir den Spaß auch mal gegeben, in der Schlange zu stehen.
Nichtsdestotrotz: was eher Beachtung verdient, ist daß gestern diese Meldung über die Arbeitsbedingungen bei Voxconn im ZDF/heute 19:00 kam, mit der Empfehlung auf den Kauf von iPad und iPhone zu verzichten. Im Prinzip richtig, aber nicht nur für Apple zutreffend. Warum und durch wen kommt so eine Meldung dann am Vorabend der iPad-Veröffentlichung in die Nachrichten.
@Ketzer
Manchmal kann ich angesichts Deiner Kommentare nur noch mit dem Kopf schütteln.
Im Flugzeug applaudieren Menschen nach der erfolgreichen Landung (wäre sie nicht erfolgreich, könnten sie auch nicht applaudieren und außerdem ist es der Job des Piloten, sie sicher zum Boden zurück zu bringen, dennoch wird applaudiert). Im Stadion jubeln Menschen ihren Idolen zu, die für viel, viel, viel Geld auf dem Platz stehen. Bei Konzerten rasten Menschen fast aus, weil ihr Lieblingssong gespielt wird. Am Ende eines Konzertes wird applaudiert. Wenn etwas gefällt, kommt es zu Beifallsbekundungen. Warum soll nicht applaudiert werden, wenn den Käufern des iPads das Produkt gefällt? Warum soll Steve Jobs nicht dafür gelobt werden, wenn er einen guten Einfall hatte (ob der gut ist, entscheiden ja schließlich die Verkaufszahlen). Warum sollen sich die Menschen nicht über etwas freuen, was es in einem Laden zu kaufen gibt?
Mir ist lieber, die Menschen applaudieren beim Verkaufsstart des iPads als bei irgendwelchen fragwürdigen Politveranstaltungen rechtsradikaler oder kommunistischer Vereinigungen. Aber darüber regt sich leider niemand auf.
Ausverkauft, oder nicht?
Bein bisschen OT, aber weiß jemand zufällig, ob es im Alstertal noch iPads gibt? Lohnt es sich noch dort hin zu fahren?
Selbstmord bei Fabrikarbeitern
Es ist doch wieder interessant, wie die Medien versuchen, die Menschen zu manipulieren. Kann Apple als Auftraggeber etwas dafür, wenn die Inhaber der Fabrik irgendwo in Asien moderne Sklavenhalter spielen? Diese Fabriken fertigen außerdem ja nicht nur das iPhone oder das iPad, sondern auch Fabrikate anderer Hersteller. Und: So weit dürfte man dann gar nicht gehen: Kauft doch bitte auch nicht mehr bei Aldi, Lidl, Netto usw., denn dort werden die Mitarbeiter ausgenutzt, überwacht, gegängelt. Esst nicht mehr bei MacDonalds, denn das ist ein kapitalistisches Unternehmen, welches ebenfalls den Ruf besitzt, Mitarbeiter, die meistens ausländischer Herkunft sind, auszunutzen. Kauft keine Autos mehr bei Opel, denn das Geld landet bei GM und deutsche Mitarbeiter werden trotzdem entlassen. Verflucht die Nokia Produkte, denn das Werk in Bochum wurde trotz großer Protestaktionen geschlossen und die Produktion ins Ausland verlagert. Trinkt keine Milch aus dem Supermarkt, denn die Bauern werden ausgenutzt und bekommen nicht das, was ihnen zusteht. Ach so, in Frankreich haben sich ja auch Mitarbeiter bestimmter Firmen umgebracht. Also meiden wir besser auch alles, was aus diesem Land kommt.
Wie viele Transistoren, Widerstände, Platinen, ICs usw. aus Werken kommen, in denen es nicht ganz sauber zugeht und Menschen ausgenutzt werden, möchte ich gar nicht wissen. Also gehen wir besser zurück in die Steinzeit. Lauft auch besser nackt rum, denn irgendein Kind hat bestimmt in Indien mit an euren Klamotten von Adidas, Puma, Lacoste und Co. genäht.
Ach ja, Deutschland ist schon ein echt armes Land und seine Medien gehören zu den schlimmsten, die es auf diesem Globus gibt. Da wird Krawall geschlagen, wo es nur geht, anstatt sich mal um die wirklich wichtigen Dinge zu kümmern und wieder Qualität in der Berichterstattung abzuliefern. Dann müssten die Medien auch keine Angst vor dem iPad haben und die Leute würden wieder gedruckte Zeitungen kaufen und dafür bezahlen.
Selbstmordrate
Wer glaubt, dass bei Foxconn die Selbstmordrate besonders hoch ist, ist schon Opfer der Medien geworden.
Zitat Fokus:
"Weltweit nehmen sich nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) rund eine Million Menschen pro Jahr das Leben. Die meisten von ihnen stammten aus Asien, wo rund 60 Prozent aller Freitode geschehen, teilte die WHO in Genf mit."
Eine Million weltweit bedeutet eine Selbstmordrate von 16,6 auf 100.000 Einwohner.
Bei Foxconn waren es 12 in 5 Monaten bei 300.000 Arbeitern, macht eine Selbstmordrate von unter 10 - also weit unter Landesdurchschnitt (18).
BTW: bei uns lagt sie in den letzten Jahren zwischen 12 und 15
Und Schuld sollen die "unerträglichen Arbeitsbedingungen" sein?
Sorry, aber solche Berichte sind für mich eine "semantische Zeitungsente" - von der Grundaussage her richtig, aber vom Inhalt her total daneben.
wegen der anderen Produkte. ;-)
„Diese Fabriken fertigen außerdem ja nicht nur das iPhone oder das iPad, sondern auch Fabrikate anderer Hersteller.“
Möglicherweise finden ja gerade deswegen die Selbstmorde statt … wenn man so sieht was die für Produkte bauen. Da würde ich auch Schuldgefühle bekommen so was auf die Menschheit loszulassen. ;-)
Aber im Ernst:
Ich erwarte von Apple schon, dass sie darauf achten dass bei den Zulieferern menschenwürdige Arbeitsbedingungen herrschen. Beim Kauf meiner Produkte spielt das eine Rolle. Bei anderen Produkten kaufe ich auch keine von Schweinefirmen, denen die Menschen völlig egal sind.
„Qualitätspresse“
…
Und Schuld sollen die "unerträglichen Arbeitsbedingungen" sein?
Sorry, aber solche Berichte sind für mich eine "semantische Zeitungsente“ …
Die „Qualitätspresse“ eben. ;-)
Massenmedien sind eine unzuverlässigere Informationsquelle als irgendwelche windigen Internetseiten, das habe ich in letzter Zeit oft erfahren müssen. :-(
Man sollte halt nichts einfach so glauben!
Widerlich
Widerlich finde ich betrunken grölende Fußballanhänger die dann auch noch prügelnd aufeinander losgehen.
Warum gönnt man Apple den Erfolg nicht. Apple treibt die IT Technik voran und bringt innovative und leicht zu bedienende Produkte. Warum sollen sich die Leute nicht freuen.
Warum hecheln denn die anderen Firmen wie Nokia, LG usw. denn hinter Apple her und wollen ähnliche Produkte bringen.
Was ist denn mit Microsoft. Da kommt doch überhaupt nichts neues ausser der 5 Aufguss von Windows XP.
Deutsche Firmen wie Siemens usw. sind nicht einmal in der Lage ein eigenes Betriebssystem herauszubringen.
In den Banken wird mit Windows gearbeitet bei dem der Quellcode nicht freigegeben ist anstatt mit einer offenen Plattform wie Linux.
Ich bin froh das es die Firma Apple gibt. Sie setzt revolutionäre Ideen kompromisslos um. Der Erfolg des Mac, IPhones und auch des IPad sprechen für sich.
Jahrelang kam von Nokia und Co. doch nichts wesentlich neues. Die haben aus sich doch ausgeruht und für jedes neue Knöpfchen abkassiert.
Apple Geräte werden aus der Sicht des Anwenders und nicht aus Sicht der Techniker entwickelt.
Daraus resultiert die einmalige einfache Bedienung und der daraus entstehende Spass mit Apple Geräten zu arbeiten.
Ernie