Zum empfohlenen Verkaufspreis von 79,99 Euro bzw. 109,99 Franken kommt am 14. September die neue Virtualisierungssoftware Parallels Desktop 6.0 auf den Markt. Der Hersteller verspricht für Parallels Desktop 6.0 mehr als 80 Neuerungen, darunter höhere Leistung und mehr Sicherheit.
Windows-Anwendungen sollen in Parallels Desktop 6.0 um bis zu 41 Prozent schneller starten als in Parallels Desktop 5.0. Windows-Spiele laufen nach Herstellerangaben gegenüber Parallels Desktop 5.0 um bis zu 40 Prozent schneller. Aber auch der Zugriff auf USB-Festplatten, Netzwerke und freigegebene Ordner sei beschleunigt worden, so Parallels.
Zu den weiteren Neuerungen in Parallels Desktop 6.0 gehören eine 64-Bit-Engine, Unterstützung für Surround-Sound-5.1, Verschlüsselung von Gastsystemen, Kindersicherung (die in Mac OS X gültigen Einstellungen für die Kindersicherung gelten auch für Windows-Anwendungen), Verwendung von Mac-Tastenkombinationen für Windows-Anwendungen, automatische Migration von eigenen Dateien (Fotos, Musik, Downloads, Bilder...) in die entsprechenden Ordner in Mac OS X und automatische Übertragung von Favoriten und Einstellungen aus den Windows-Versionen von Chrome, Firefox und Internet Explorer in den Mac-Standardbrowser.
Das Upgrade von Parallels Desktop 4.0/5.0 auf die Version 6.0 ist ab dem 11. September verfügbar und schlägt mit 49,99 Euro bzw. 69,99 Franken zu Buche. Wer Parallels Desktop 5.0 ab dem 15. August erworben hat, erhält Parallels Desktop 6.0 als Download-Version kostenlos. Nähere Informationen dazu gibt es auf dieser Web-Seite.
Parallels Desktop 6.0 setzt einen Intel-Mac mit Mac OS X 10.5 oder neuer voraus und liegt auf Deutsch, Englisch und weiteren Sprachen vor. Anti-Viren-Programme für Mac OS X und Windows sowie die Windows-Anwendungen Acronis True Image Home 2010 und Acronis Disk Director 2011 Home werden mitgeliefert.
Die "Parallels Desktop 6.0 Switch to Mac Edition" ist für 99,99 Euro bzw. 129,99 Franken zu haben. Sie enthält neben Parallels Desktop 6.0 eine Software zur Übertragung sämtlicher Daten von einem Windows-System auf den Mac, ein USB-Kabel für den Datentransfer und einige Video-Workshops.
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