Mehrere Analysten haben ihre Prognosen für das erste Quartal des Apple-Geschäftsjahres 2012 nach oben korrigiert. Die Finanzexperten erwarten nun im Durchschnitt einen Umsatz von 38,72 Milliarden Dollar und einen Gewinn von 10,05 Dollar je Aktie. Zu Monatsbeginn lag die Durchschnittsschätzung noch bei 38,16 Milliarden Dollar beim Umsatz sowie bei 9,83 Dollar je Aktie beim Gewinn. Unterdessen hat der Analyst Gene Munster von der Investmentbank Piper Jaffray seine Mac-Absatzprognose leicht nach unten korrigiert.
Er geht nun von rund 4,9 Millionen verkauften Macs im letzten Quartal aus – seine vorherige Schätzung lag noch bei 5,1 bis 5,3 Millionen Geräten. Dies wäre aber immer noch ein Stückzahlenwachstum von 19 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, als Apple 4,134 Millionen Macs verkaufte. Dagegen sei der iPhone-Absatz etwas besser ausgefallen als erwartet, so Munster. Der Analyst rechnet mit 30,6 statt mit 30 Millionen verkauften iPhones. Der Mac-Marktanteil indes steigt unabhängig von der Höhe des Stückzahlenwachstums weiter, da nach vorläufigen Zahlen von Gartner und IDC der weltweite Computermarkt im vergangenen Quartal geschrumpft ist.
Apple wird die Zahlen des ersten Quartals, das Ende Dezember abgeschlossen wurde, am kommenden Dienstag vorlegen. Der Computerkonzern hat eine Vorgabe von rund 37 Milliarden Dollar beim Umsatz und von 9,30 Dollar pro Aktie beim Gewinn ausgegeben. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres erwirtschaftete das Unternehmen Einnahmen in Höhe von 26,74 Milliarden Dollar und einen Gewinn von 6,43 Dollar je Aktie.
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